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Markus Richter – Kurator der 2. Biennale für Internationale Lichtkunst
Markus Richter wurde 1964 in Trier geboren und studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er lebt als freier Kurator und Autor in Oslo und Berlin.
Von 1991-94 arbeitete er für das Präsidialbüro des Berliner Abgeordneten-hauses an Projekten zur Parlamentsbaugeschichte und zu Kunst am Bau. Ab 1995 war er als Kunstverleger tätig, eröffnete 1997 die Galerie Markus Richter mit Schwerpunkt auf neuen minimalen und konzeptuellen Positionen und organisierte Projekte im Grenzbereich zwischen Kunst und Architektur.
2002 gründete er gemeinsam mit Sabrina van der Ley und Anne Maier die European Art Projects GmbH und widmete sich nach seinem Rückzug aus dem Kunstmarkt 2005 vor allem der Konzeption und Recherche für die Ausstellungsprojekte der Organisation. Dazu gehören u.a. die zusammen mit Sabrina van der Ley kuratierten Ausstellungen "Ideal City – Invisible Cities", die 2006 in Zamosc, Polen und in Potsdam zu sehen war, sowie "Megastructure Reloaded", die 2008 in der ehemaligen Staatlichen Münze in Berlin gezeigt wurde. Beide Ausstellungen sind Teil des langfristig angelegten Projekts „Utopia Revisited“, das Publikationen, Symposien, Workshops und Ausstellungen an verschiedenen Orten Europas umfasst.
Neben der Ausstellungstätigkeit entwickelte Markus Richter Projekte im architektonischen Kontext. 2007 war er projektleitend für den Beitrag zum Ideenwettbewerb des Deutschen Pavillons zur EXPO Zaragoza zuständig, den European Art Projekts in Zusammenarbeit mit enia architects, Paris erarbeitet hat. Für den Umbau des ehemaligen Kraftwerks Berlin Mitte zum MODEM Space for Contemporary Music and Arts erarbeitete er 2007/08 mit dem Komponisten Ari Benjamin Meyers ein Nutzungskonzept. 2010 betreute er im Auftrag von KÖR – Kunst im öffentlichen Raum Wien ein Kunst-am-Bau Projekt für neue U-Bahn-Stationen in Wien.
2010 kuratierte er die Ausstellung "Transatlantische Impulse" in den Hallen der Berliner Akademie der Künste am Hanseatenweg, 2011 folgte in Kooperation mit dem MARTa Herford "Wir sind alle Astronauten – Universum Richard Buckminster Fuller im Spiegel zeitgenössischer Kunst".
Parallel zur kuratorischen Tätigkeit publiziert er Texte zur Gegenwartskunst sowie zu Architekturtheorie und -geschichte der späten Moderne.


