Künstler.innen: Spencer Finch
Spencer Finch

Spencer Finch, Moon Dust (Apollo 17), 2009/10, auf dem Dachboden von Robert und Birte Schneider, © Stefan Müller, Courtesy: Galerie Nordenhake, Berlin/Stockholm
Die Lichtinstallation Moon Dust (Apollo 17) im Dachboden des Ehepaares Schneider repräsentiert den Mond als ein maßstabsgetreues, dreidimensionales Modell seiner atomaren Struktur. Spencer Finch verwendet runde Glühlampen von verschiedener Größe und einfache, durch Metallstäbe verbundene Fassungen, um die molekularen Bestandteile von Mondstaub nachzubilden, so wie er von der Apollo 17 Mission 1972 gesammelt und später auf seine chemische Bestandteile hin analysiert wurde.
Moon Dust (Apollo 17) wurde das erste Mal auf der letzten Biennale von Venedig gezeigt. Dabei waren alle Moleküle (Lampen) in doppelter Zahl vertreten. Für den Privatraum in Unna wurde eine neue Variante geschaffen, die alle Moleküle nur einmal zeigt und dem Raum entsprechend angeordnet sind. Spencer Finch greift mit seinem Werk das Verhältnis von mythischer Vorstellung und Imagination und oftmals bildloser, auf Daten basierender Wissenschaft auf. Wissenschaftliche Aufklärung wird von Finch nicht als Referenz zitiert, sondern für die Kunst visuell erschlossen.
Spencer Finch
geboren 1962 in New Haven, CT (USA)
lebt und arbeitet in Brooklyn, New York
Einzelausstellungen
"As if the sea should part And show a further sea", Queensland Gallery of Modern Art, Brisbane, 2009"Mars Black", Portikus, Frankfurt a.M., 2003
Gruppenausstellungen
"Fare Mondi / Making Worlds / Weltenmachen", 53. Biennale di Venezia, Venedig, 2009
"Refract, Reflect, Project: Light Work from the Collection", Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington, 2007
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"Refract, Reflect, Project: Light Work from the Collection", Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington, 2007
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