Künstler.innen: Finnbogi Petursson

Finnbogi Petursson

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Finnbogi Petursson, in der Garage von Detlef u. Claudia Harms, © Stefan Müller

Licht, Klang und Wasser sind die bestimmenden Elemente des Werkes von Finnbogi Petursson in der Doppelgarage von Familie Harms. In sie hat er eine U-förmige Wand einbauen lassen, die ein flaches Wasserbecken umschließt. Zwei Scheinwerfer bestrahlen allein die Wasseroberfläche, über die rechts und links rechteckige Ausformungen ragen. Darin montierte, in zeitlichen Intervallen durch eine hör- und physisch wahrnehmbare Tiefbassfrequenz in Schwingungen versetzte Lautsprecher, bringen die ruhende Oberfläche des Wassers in Bewegung. Wellen entstehen, die sich aufeinander zu bewegen und als Reflexionen aus Licht und Schatten auf der Stirnwand des Beckens aufscheinen.

Pétursson gelingt es einen Raum in den Alltag zu installieren, der im Unterschied zur Kakophonie des täglichen Lärms und sichtbarem Durcheinander, ein Wahrnehmen von Klang, Bewegung, Licht und Schatten, als Bestandteile dieser Interaktion, in ihrer reinsten Form möglich macht.

Finnbogi Petursson
geboren 1959 in Reykjavík
lebt und arbeitet in Reykjavík
 

Einzelausstellungen

Prefix ICA, Toronto, 2006
49. Biennale di Venezia, Isländischer Pavillon, Venedig, 2001

Gruppenausstellungen

"Art against architecture", Listasafn Íslands (National Gallery of Iceland), Reykjavík, 2008
"Orient/ation", 4. Istanbul Biennial, Istanbul, 1995


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