Künstler.innen: Julius Popp

Julius Popp

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Julius Popp, Datei: BIT.FALL 2002-2006), im Schwimmbad/Pavillon von Monika Stahl, © Stefan Müller, Courtesy: Dogenhaus Galerie Leipzig
Das Werk BIT.FALL (2002–2006) von Julius Popp schließt zwei Kreisläufe kurz: den der Natur mit ihren Gesetzen der Schwerkraft und den der Information mit ihrer Flüchtigkeit.
Innerhalb eines vom Künstler festgelegten Zeitraumes filtert eine Software, die auf einem statistischen
Algorithmus basiert, Nachrichten aus dem Internet. Diese Daten werden an die Steuerung von BIT.FALL, und von dieser weiter auf das mechanische System übertragen. Aus dem Pool der Gastgeberin von einem Pumpsystem angesogen, fallen in Sekundenbruchteilen
hunderte Tropfen aus kleinen Düsen – verflüssigte Pixel, Bits – und lassen in Intervallen einen „Wasserfall“ von Worten entstehen. Grundlage dieser Arbeit ist die Untersuchung der Geschwindigkeit,
mit welcher in der modernen Gesellschaft Informationen gewonnen, ausgetauscht und aktualisiert werden.

Julius Popp
geboren 1973 in Nürnberg
lebt und arbeitet in Leipzig
 

Einzelausstellungen

"Julius Popp - Kunstpreisträger der Adolf-Luther-Stiftung 2010", Museen Haus Lange und Haus Esters, Krefeld, 2010
"Julius Popp", Kunsthalle Wien project space, Wien, 2007

Gruppenausstellungen

3. Moscow Biennale of Contemporary Art, Moskau, 2009
"Made in Germany - Aktuelle Kunst aus Deutschland", Sprengel Museum Hannover, Hannover, 2007


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