Künstler.innen: Jun Yang

Jun Yang

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Jun Yang, A short-story on forgetting and remembering, 2009 / Roter Leuchtkasten (Bergkamen), 2010, Brigitte und Georg Bottner, © Stefan Müller
Jun Yang führt mit seinem Film A short-story on forgetting and remembering, den er auf dem Fernseher seiner Gastgeber laufen lässt, in das nächtliche Taipei: Ein junger Mann läuft durch die von Licht geflutete
Millionenstadt, besteigt die Dächer der Hochhäuser mit ihren leuchtenden Werbeschriftzügen, die hier nur noch inhaltsleere Lichtwand sind, blickt auf die Stadt. Man kann seine Gedanken hören, ohne zu wissen, ob es sich dabei um seine eigenen handelt. Was ist hier Imagination, was Projektion, Wirklichkeit oder Fiktion? An der schmucklosen Außenfassade des Hauses
hat Yang zudem einen roten Leuchtkasten montiert, der weder zur Proportion des Hauses passt, noch ein Label trägt. In dieser kleinstädtischen Straße wird er zum Fremdkörper, oder andersherum, erhält dieses Haus eine großstädtische Signatur, mit der Yang auf seine eigene Geschichte verweist, diese aber benutzt, um die Transformation kultureller Codes in unterschiedlichen (Alltags-)Kulturen sichtbar zu machen.

Jun Yang
geboren 1975 in Qingtian (CN)
lebt und arbeitet in Wien
 

Einzelausstellungen

"Wo ist Zuhause? No. 1: Jun Yang", Museum am Ostwall, Dortmund, 2007
"Jun Yang: Reconstruction, Daily Structures of Life", MAK - Museum für angewandte Kunst, Wien, 2001

Gruppenausstellungen

"Because it´s like now, it won´t stay that way", Galeria Arsenal, Bialystok (Poland), 2009
"Hyper Design", 6. Shanghai Biennale, Shanghai, 2006


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