Projekt
Open Light
in Private Spaces

Julius Popp, Bit.Fal im Schwimmbad von Monika Stahl, Unna © Stefan Müller
open light in private spaces war der Titel der weltweit ersten Biennale für Internationale Lichtkunst, die vom 28. März bis 27. Mai im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 stattfand. 60 Einwohner der Städte und Gemeinden Bergkamen, Bönen, Fröndenberg/Ruhr, Hamm, Lünen und Unna öffneten ihre privaten Räumlichkeiten für die Werke international renommierter KünstlerInnen.
Die von Matthias Wagner K kuratierte Biennale für Internationale Lichtkunst bot Begegnungen mit herausragenden Werken von KünstlerInnen, die Licht als Werkstoff verwenden. Sie erlaubte gleichzeitig einen Blick auf die heutige Lebens-, Arbeits- und Wohnkultur im östlichen Ruhrgebiet. Eigens für die Biennale schufen 35 KünstlerInnen neue Arbeiten in den privaten Räumlichkeiten, während Leihgaben aus Galerien, Privatsammlungen und Museen in einen neuen Kontext gestellt wurden. Die Biennale lud ein zum Dialog mit den Menschen in einer vom strukturellen Wandel geprägten Region und eröffnete Denk- und Erfahrungsräume, in denen das Verständnis und der Umgang mit Lichtkunst, Öffentlichkeit und Privatheit bis ins Fundament berührt wurden.
John M Armleder, o.T. (Canaletto), 2007 im Wintergarten des Ehepaares Steenhuis, Foto: Sabine Schirdewahn
Courtesy: Galerie Anselm Dreher, Berlin
Open light in private spaces erinnerte an die 1986 von Jan Hoet in Gent geleitete Ausstellung Chambres d’amis, bei der Genter BürgerInnen ihre Wohnungen und Häuser für künstlerische Interventionen öffneten und einem großen Publikum zugänglich machten. Jan Hoet war der Ehrenpräsident dieser Biennale.Zu den beteiligten KünstlerInnen zählten:
Dennis Adams (USA) • Bas Jan Ader, (NL/†) • Bigert + Bergström (S) • Christian Andersson (SE) • John M Armleder (CH) • Heimir Björgúlfsson (IS) • Christian Boltanski (F) • Monica Bonvicini (I) • Eberhard Bosslet (D) • Angela Bulloch (CAN) • Pedro Cabrita Reis (POR) • Jan Christensen (DK) • Jonas Dahlberg (SE) • Björn Dahlem (D) • Knut Eckstein (D) • Olafur Eliasson (DK) • Spencer Finch (USA) • Dan Flavin (USA/† USA) • Sylvie Fleury (CH) • Loie Fuller (USA/† F) • Elin Hansdottir (IS) • Christian Hoischen (D) • Jenny Holzer (USA) • Ann Veronica Janssens (BE) • Haraldur Jónsson (IS) • Kazuo Katase (JP) • Volkhard Kempter (D) • Gunilla Klingberg (SE) • Takehito Koganezawa (JP) • Joseph Kosuth (USA) • Mischa Kuball (D) • Dominik Lejman (PL) • Via Lewandowsky (D) • László Moholy-Nagy (HU/†USA) • Carsten Nicolai (D) • Olaf Nicolai (D) • Maix Mayer (D) • Francois Morellet (F) • Bruce Nauman (USA) • Anny & Sibel Öztürk (TUR/D) • Fritz Panzer (A) • Philippe Parreno (AL) • Finnbogi Petursson (IS) • Daniel Pflumm (CH) • Julius Popp (D) • Diana Ramaekers (NL) • Lee Ranaldo & Leah Singer (USA, CAN) • Tobias Rehberger (D) • Egill Sæbjornsson (IS) • Michael Samuels (UK) • Keith Sonnier (USA) • Jan Peter E.R. Sonntag (D) • Max Sudhues (D) • James Turrell (USA) • Michel Verjux (F) • Lawrence Weiner (USA) • Haegue Yang (KR) • Jun Yang (CN)Eine Auflistung der Künstler, Werke und Orte finden Sie hier
Die Biennale für Internationale Lichtkunst soll ab dem Jahr 2010 alle zwei Jahre in NRW stattfinden. Zum Profil der Biennale gehört ein dem Turnus gemäßer Wechsel des Themas und des Austragungsortes.



